Beratung: Uhr, App oder Laser?

Golf-Uhr, App für das Smartphone oder Golf-Laser: Wo liegt der Unterschied?

Golf-Uhren sowie alle anderen GPS-gestützten Geräte, beziehen ihre Entfernungsdaten aus Datenbanken, die von den jeweiligen Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Marktüblich wird derzeit eine Bandbreite von 30.000 bis 39.000 Golfplätze angeboten. Diese steht meist kostenlos als Download bereit. Smartphone-Apps sind wesentlich kostengünstiger als die Alternativen, können aber auch in Punkto Genauigkeit nicht mithalten: Hier wird meist auf die Karten von Google-Maps zurückgegriffen. Durchgehende aktive Datennutzung und eine stabile GPS-Verbindung sind auf vielen Golfanlagen nicht oder nur unzureichend möglich, damit wird die Nutzung stellenweise eingeschränkt. Der Golf-Laser funktioniert mit einem ungefährlichen Laserstrahl und misst dabei tatsächliche Längen. Vorteil hierbei: Es können beliebige Distanzen gemessen werden – nicht nur zu herstellerseitig vorgegebenen Punkten. Geringe Abweichungen sind dabei möglich. Allerdings werden die sogenannten Pinseeker mit wachsendem Wettbewerbsdruck immer exakter. Gerade bei den GPS-Geräte, ob Golf-Uhr oder Handgeräte im Smartphone-Format und den Golf-Lasern, oder auch Pinseeker und Rangefinder genannt, gibt es bei den Angeboten große Preisunterschiede. Wie unsere Tests zeigen, gilt hier nur eingeschränkt „Gutes muss teuer sein!“ Sehr preiswerte Geräte erfüllen zum Teil unsere hohen Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit.

Golfentfernungsmesser: Das Nonplusultra gibt es nicht!

Kurz gefasst: Es gibt nicht den einzig wahren Entfernungsmesser, der alle individuellen Bedürfnisse perfekt abdeckt. Die Entscheidung, ob Golf-Uhr, App oder Laser liegt immer beim Anwender und sollte sich nach dessen Verwendung richten. Entscheidungsfaktoren können dabei sein: Soll der Entfernungsmesser auch auf dem Turnier zum Einsatz kommen? Wie wichtig ist Genauigkeit? Hat die leichte Bedienbarkeit bei der Entscheidung mehr Gewicht oder etwa verschiedene Trainings-Features?