Entfernungsmesser: überflüssige Trenderscheinung oder Must-Have?

Sind Entfernungsmesser nur eine überflüssige Modeerscheinung?

Vor einigen Jahren noch wurde der Entfernungsmesser als bedeutungsloser Trend belächelt, doch inzwischen melden sich viele Trainer und Profispieler mit einem ganz klaren Statement zu Wort: Rangefinder können neben der konkreten Distanzmessung für den nächsten Schlag auch langfristig Ihre Spielstärke verbessern. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Golfer heutzutage nicht mehr auf Ihren Rangefinder verzichten möchten. Der DGV hat auf den Trend zum Entfernungsmesser reagiert und erlaubt die Benutzung bei Golfturnieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ihre Distanzeinschätzung wird durch das regelmäßige Nachmessen geschult und Sie werden Ihre Schläger über kurz oder lang gezielter einsetzen können. Ihr Spiel und die Schlägerwahl wird dadurch sicherer. Dieser mentale Faktor kann sich ebenfalls in Ihren Ergebnissen bemerkbar machen.

Für welche Golfer ist ein Entfernungsmesser geeignet?

Grundsätzlich kann ein Entfernungsmesser sowohl für den ambitionierten Turnierspieler genauso wie für den Gelegenheitsspieler empfohlen werden. Ein sportlicher Golfer wird den Rangefinder vermutlich für Training und auf der Runde nutzen. Sein Hauptaugenmerk wird auf dem Trainingseffekt und einer Verbesserung der Spielstärke liegen. Gelegenheitsspieler können damit die Defizite, die durch die fehlende Routine bei der Entfernungsschätzung auftreten, kompensieren und dadurch auch einige Schläge pro Runde einsparen. Durch in den meisten Fällen die einfache Bedienung der Entfernungsmesser setzt die Verwendung keine technischen Kenntnisse voraus. Softwaregestützte GPS-Geräte erfordern mitunter etwas Internetaffinität und einen sicheren Umgang mit dem PC, damit die Updates nicht zum Problem werden.